Uwe  Staffler

 

 

 

Chi sono e perché mi candido

 

Typischer Südtiroler, in Bozen geboren und “deutsch” aufgewachsen, verliebe ich mich mit 14 Jahren in die Musik von Claudio Baglioni und lerne dadurch meine “italienische” Seele kennen und schätzen. Musik und Politik ziehen sich wie ein grüner Faden durch mein Leben.

Nach der klassischen Matura unterrichte ich zwei Jahre an der Mittelschule Kastelruth, absolviere meinen Zivildienst beim Roten Kreuz und arbeite schließlich für die Grüne Landtagsfraktion, wo mir Arnold Tribus und Alessandra Zendron den ersten Unterricht in Politik geben. Gleichzeitig lerne ich Alexander Langer kennen, der mich mit 24 in sein Brüsseler Büro beruft, wo ich bis zu seinem Tod viel erfahre. Darauf arbeite ich für seinen Nachfolger, Gianni Tamino, und werde Vorstandsassistent von Claudia Roth und Magda Aelvoet bei den Grünen im Europaparlament.

 

1998 wechsle ich als Partikularsekretär des Unterstaatssekretärs im Justizministerium, Franco Corleone, nach Rom, wo ich erfahre, was es bedeutet, in einer italienischen Regierung zu arbeiten. Mittendrin ziehe ich 1999 als Begleiter von Reinhold Messner mit einer außergewöhnlichen Persönlichkeit durch den Europawahlkampf. Nach dem Regierungswechsel 2001 setzt mein langsamer Abschied von den Grünen ein, die mir zu sehr in eine permanente Protesthaltung verfallen. Nach den Europawahlen 2004 trete ich endgültig aus der Partei, für die ich jahrelang im nationalen “consiglio federale” und im lokalen Günen Kern saß, aus.

In der Zwischenzeit stelle ich mit der Hilfe meines Bruders eine Gesellschaft auf die Beine, mit der ich Europaberatung anbiete und sein Engagement im Bereich Erdgasautos auf institutioneller Ebene zu unterstützen suche. Unter anderem führen wir die erste Weltausstellung für Erdgas- und Wasserstoffautos nach Bozen.

 

Im März 2005 kehre ich wieder nach Brüssel zurück, diesmal als Assistent von Lilli Gruber, und lerne die europäische Sozialdemokratie kennen. Gleichzeitig frequentiere ich in Südtirol eine Gruppe junger Leute, die maßgeblich am Aufbau der Demokratischen Partei im Lande beteiligt sein sollte. Ich begeistere mich, wie viele meiner ehemaligen Freunde in den Grünen, für dieses Projekt und werde bei den Vorwahlen in die nationale Gründungsversammlung gewählt. In Südtirol bemühe ich mich vor allem darum, die Demokratische Partei sprachgruppenübergreifend zu gestalten und auch vielen deutsch- und ladinischsprachigen Landsfrauen und –männern nahezubringen.

 

Es ist an der Zeit, endlich den Schritt aus der trennungspolitischen Vergangenheit in die einzig mögliche Zukunftsperspektive zu tun: Das Miteinander unserer Sprachen und Kulturen ist eine, ja DIE große Chance für Land und Leute zwischen Eisack, Etsch und Rienz. Deshalb kandidiere ich bei den Landtagswahlen am 26. Oktober und bitte Sie um ein Kreuz auf dem Symbol der Demokratischen Partei PD und eine Ihrer 4 Vorzugsstimmen.

We are for Uwe

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Foto - In giro per l’Alto Adige

Demokratische Partei Südtirol / PD Alto Adige

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Grazie al fratello artista/pittore/musicista/filosofo Jacques Couturier per la caricatura. Merci, cher ami!

 

Danke an Christian Daldosso für die Porträtfotos und Antonella Costanzo für die Idee